Irreführende Darstellung der KN zu Windkraft Meimersdorf

Andreas Regner. Foto: Jacob Zimmermann
Andreas Regner, Ratsherr für WIR in Kiel in der Ratsversammlung. Foto: Jacob Zimmermann
Warum erweckt Herr Küppers / KN durch die Wahl seiner Worte einen falschen Eindruck?

Interessantes Detail zum Presseecho vom 22.9.2016 auf die Windkraft-Debatte in der Kieler Ratsversammlung:
Herr Carstens schreibt in seinem SHZ-Artikel Windige Argumente

(…) Und auch der Neue in der Ratsversammlung, Andreas Regner (WIR), ergriff ungeduldig das Wort: „Dieses Aussitzen müssen wir beenden. Warum sollen wir noch weiter rumeiern?“

Herr Küppers, KN, stellt den Sachverhalt in seinem Artikel Stillstand in der Windkraft-Debatte völlig anders dar:

(…)Außer den Grünen bezogen nur noch die Linken eindeutig Position.(…)


In einer extrem formalisierten Betrachtungsweise hat Herr Küppers recht: Ratsherr Regner hat sich zum Vertagungsantrag der SPD zu Wort gemeldet. Da er sich wenige Sekunden zu spät zu Wort meldete, wurde ihm nur noch die Rede zur Geschäftsordnung, nicht aber zur Sache gestattet (eine Geschäftsordnungsregel, die fraktionslose Ratsleute extrem benachteiligt). In seinem Redebeitrag brachte er seine Ablehnung der Entscheidungsvertagung zum Ausdruck. Gleichwohl warb der WIR-Vertreter um Einstellung des Projektes. Er wies auf eine Vielzahl von Problemen und insbesondere auf das Artenschutzrecht hin. Ratsherr Regner bezeichnete das Verfahren als gegen die Wand gefahren.

Für uns stellt sich die Frage, warum Herr Küppers durch die Wahl seiner Worte den falschen Eindruck erweckt, als hätte WIR in Kiel gar keine Aussage getätigt.
Wir wissen allerdings nicht, ob er vorzeitig die Debatte verließ.

Sehen Sie hier die Rede von Ratsherrn Regner in der Aufzeichnung des Offenen Kanals auf kiel.de ab Minute 3:33